{"id":7909,"date":"2025-03-06T14:00:48","date_gmt":"2025-03-06T13:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/smartlivingnext.de\/?post_type=pressemitteilung&#038;p=7909"},"modified":"2025-03-06T14:00:48","modified_gmt":"2025-03-06T13:00:48","slug":"sorgenfrei-und-in-sicherheit-altern-bmwk-gefoerdertes-forschungsprojekt-gaist-macht-hamburgs-aelteste-stiftung-smart","status":"publish","type":"pressemitteilung","link":"https:\/\/smartlivingnext.de\/en\/pressemitteilung\/sorgenfrei-und-in-sicherheit-altern-bmwk-gefoerdertes-forschungsprojekt-gaist-macht-hamburgs-aelteste-stiftung-smart\/","title":{"rendered":"Sorgenfrei und in Sicherheit altern: BMWK-gef\u00f6rdertes Forschungsprojekt GAiST macht Hamburgs \u00e4lteste Stiftung smart"},"content":{"rendered":"\n<p>Hamburg, 06.03.25 &#8211; Immer mehr Menschen in Deutschland sind auf Pflege angewiesen und legen gleichzeitig einen gro\u00dfen Wert auf Selbstbestimmung. Der demografische Wandel verst\u00e4rkt die Nachfrage nach altersgerechtem Wohnen im eigenen Zuhause. Prognosen zufolge steigt die Zahl der Pflegebed\u00fcrftigen von 3,4 Millionen im Jahr 2017 auf 4,1 Millionen bis 2030. Gleichzeitig nimmt die Lebenserwartung weiter zu.\u00a0 Dabei ist bekannt, dass \u00e4ltere Menschen l\u00e4nger unabh\u00e4ngig in ihrem eigenen Zuhause leben m\u00f6chten und dass dies auch ihrer Gesundheit zutr\u00e4glich ist. Moderne digitale Technologien und intelligente Dienste sind die L\u00f6sung, um diesem Bedarf nachzukommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Smarte Helfer wie bspw. Systeme, die im Falle eines Sturzes automatisch einen Notruf ausl\u00f6sen, unterst\u00fctzen bereits heute als Einzell\u00f6sungen punktuell im Pflegealltag. Im Projekt GAiST entsteht nun ein Gesamtsystem f\u00fcr eine durchg\u00e4ngige Unterst\u00fctzung, die sich kontinuierlich an Bed\u00fcrfnisse der Senior*innen anpasst. So wird beispielsweise erkannt, wenn sich ein erh\u00f6htes Sturzrisiko einstellt, sodass es gar nicht erst zu einem Sturz kommt. Grundvoraussetzung f\u00fcr die Realisierung solcher intelligenten Dienste ist eine nahtlose Erfassung und Zusammenf\u00fchrung von medizinisch-pflegerisch relevanten Informationen sowie Informationen zum Wohnumfeld der Senior*innen. Hierzu wurde erstmals eine komplette Musterwohnung in Hamburgs \u00e4ltester Stiftung mit neuesterSmart Living-Technologieausgestattet und an den SmartLivingNEXT-Datenraum angebunden. Der Datenraum passiert erstmalig rechtliche und technische H\u00fcrden, die die Zusammenf\u00fchrung dieser Daten bislang verhindert haben.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00a0\u201eWir m\u00f6chten den Mieter*innen mehr Sicherheit und Komfort geben, sodass sie mit Hilfe von moderner Technik gl\u00fccklicher und sorgenfreier altern k\u00f6nnen. Gleichzeitig m\u00f6chten wir durch einen daten(raum)basierten Technologie-Mix mehr Pr\u00e4ventionsm\u00f6glichkeiten schaffen.\u201c<\/em> betont Nizar M\u00fcller, Fachbereichsleiter Projekte und Innovationen beim Hospital zum Heiligen Geist im Hamburger Nordosten.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pr\u00e4vention statt Reaktion: Langfristig sicher wohnen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Musterwohnung sind Smart Home-Komponenten, Sensoren und Messger\u00e4te installiert, die verschiedene Dinge im Blick behalten, darunter Vitaldaten wie Blutdruck und Puls. Um Ver\u00e4nderungen im Alltag der Senior*innen oder ihres Gesundheitszustands fr\u00fchzeitig zu erkennen, werden diese Daten mithilfe der Datenraumtechnologien einheitlich zusammengef\u00fchrt und ger\u00e4te- und anbieter\u00fcbergreifend ausgewertet, u.a. durch den Einsatz von Verfahren aus dem Bereich K\u00fcnstliche Intelligenz. Diese Ver\u00e4nderungen werden dann an relevante Akteure wie Zu- und Angeh\u00f6rige, \u00c4rzt*innen oder Pflegepersonal weitergeleitet, damit diese immer m\u00f6glichst pr\u00e4ventiv agieren k\u00f6nnen \u2013 also bevor etwas passiert oder sich kritische Zust\u00e4nde einstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vision: Pflegebed\u00fcrftige Menschen k\u00f6nnen nicht nur l\u00e4nger in ihrem Eigenheim wohnen bleiben, sondern erleben ihren Alltag aufgrund des erh\u00f6hten Sicherheitsgef\u00fchls zudem als sorgenfreier, entspannter und leichter.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00fcller unterstreicht dabei: <em>\u201eWichtig ist, dass die Mieter*innen die Kontrolle \u00fcber die sie betreffenden Informationen behalten. Sie entscheiden selbst, wer wann und in welchem Umfang auf Informationen zu ihrer Gesundheit oder ihrem Alltagsverhalten zugreifen darf \u2013 ob Angeh\u00f6rige, Ambulante Pflegedienste und -versorger, \u00c4rzt*innen oder andere Vertrauenspersonen im h\u00e4uslichen Wohnumfeld.\u201c <\/em>In der Musterwohnung k\u00f6nnen sich Interessierte nun dar\u00fcber informieren, wie das System in Zukunft funktionieren soll.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcber das Projekt GAiST<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>GAiST ist ein Forschungsprojekt des vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) Technologieprogramms SmartLivingNEXT. Das Forschungsprojekt nutzt Smart Living-Technologien, um \u00e4lteren Menschen ein sicheres und selbstbestimmtes Leben zu erm\u00f6glichen. Basis des 2,5-j\u00e4hrigen Projekts ist die smarte Ausstattung von Wohnungen im Hospital zum Heiligen Geist (HzHG) in Hamburg, in dem zurzeit etwa 360 Senior*innen im Betreuten Wohnen leben. Nach erfolgreicher Erprobung kann das System medizinisch-pflegerische Daten und Informationen zum Wohnumfeld erfassen. So k\u00f6nnen medizinisch-pflegerisches Fachpersonal, sowie An- und Zugeh\u00f6rige leichter altersgerechte Betreuung erm\u00f6glichen. Senior*innen behalten dabei zu jedem Zeitpunkt die Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcber ihre Daten.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcber SmartLivingNEXT<\/strong> Mit dem Technologieprogramm \u201eSmartLivingNEXT \u2013 K\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr nachhaltige Lebens- und Wohnumgebungen\u201c unterst\u00fctzt das BMWK Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die sich auf konkrete, praxisnahe Smart Living-Anwendungen beziehen. Das Ziel ist die Entwicklung und Etablierung eines universellen, KI-basierten \u00d6kosystems f\u00fcr digitale Smart Living-Dienste. Erg\u00e4nzt wird das Programm durch sechs sogenannte Satellitenprojekte \u2013 GAiST ist eins davon -, deren Aufgabe es ist, eigene Anwendungen prototypisch umzusetzen und zu erproben. Das BMWK f\u00f6rdert das Technologieprogramm \u00fcber drei Jahre mit insgesamt rund 25 Mio. Euro.<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg, 06.03.25 &#8211; Immer mehr Menschen in Deutschland sind auf Pflege angewiesen und legen gleichzeitig einen gro\u00dfen Wert auf Selbstbestimmung. Der demografische Wandel verst\u00e4rkt die Nachfrage nach altersgerechtem Wohnen im eigenen Zuhause. Prognosen zufolge steigt die Zahl der Pflegebed\u00fcrftigen von 3,4 Millionen im Jahr 2017 auf 4,1 Millionen bis 2030. 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