{"id":9546,"date":"2026-04-22T12:00:48","date_gmt":"2026-04-22T10:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/smartlivingnext.de\/?post_type=pressemitteilung&#038;p=9546"},"modified":"2026-04-22T11:49:22","modified_gmt":"2026-04-22T09:49:22","slug":"fast-jeder-zweite-haushalt-schon-smart-deutscher-smart-living-markt-waechst-trotz-krisen-stabil","status":"publish","type":"pressemitteilung","link":"https:\/\/smartlivingnext.de\/en\/pressemitteilung\/fast-jeder-zweite-haushalt-schon-smart-deutscher-smart-living-markt-waechst-trotz-krisen-stabil\/","title":{"rendered":"Fast jeder zweite Haushalt schon smart: Deutscher Smart Living-Markt w\u00e4chst trotz Krisen stabil"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Aktuelle Studie SmartLiving2Market zeigt: SmartLivingNEXT hat gro\u00dfe Chance f\u00fcr deutsche Technologief\u00fchrerschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Essen, 22. April 2026 \u2013 Smart Living hat in Deutschland den Sprung aus der Nische geschafft: Bereits\u00a046 Prozent der Haushalte\u00a0nutzen mindestens ein geb\u00e4udegebundenes Smart Living-Ger\u00e4t \u2013 Tendenz weiter steigend. Das zeigt die neue Marktstudie \u201eSmartLiving2Market 2026\u201c, die im Auftrag des Bundesministeriums f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Begleitforschung zum Technologieprogramm\u00a0SmartLivingNEXT\u00a0erstellt und am 22. April 2026 auf der Altenpflegemesse in Essen vorgestellt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz Energiekrise, Inflation und geopolitischer Verwerfungen w\u00e4chst der Markt f\u00fcr vernetztes Wohnen weiter. Weltweit stieg der gesch\u00e4tzte B2C-Umsatz f\u00fcr geb\u00e4udegebundene Smart Living-Anwendungen von\u00a0142 Mrd. Euro (2024)\u00a0auf\u00a0159 Mrd. Euro (2025). Der europaweite Umsatz f\u00fcr geb\u00e4udegebundene Smart Living-Anwendungen bel\u00e4uft sich 2025 auf 41 Mrd. Euro. Besonders dynamisch entwickelt sich neben den geb\u00e4udegebundenen Smart Living-Anwendungen der\u00a0digitale Gesundheitsmarkt als Verzahnung von geb\u00e4udeinternen und geb\u00e4udexternen Anwendungen: Sein Volumen in Europa hat sich den Prognosen zufolge zwischen 2020 und 2025 beinahe verdoppelt \u2013 von 19,3 Mrd. auf 39,7 Mrd. Euro \u2013 und soll bis 2030 auf\u00a042,4 Mrd. Euro\u00a0wachsen.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutschland z\u00e4hlt im europ\u00e4ischen Vergleich zu den\u00a0Schl\u00fcsselm\u00e4rkten: 2025 wird der Umsatz mit\u00a0smarten Haushaltsger\u00e4ten\u00a0auf rund\u00a03 Mrd. Euro, der Markt f\u00fcr\u00a0Vernetzung und Steuerung\u00a0auf\u00a02 Mrd. Euro\u00a0gesch\u00e4tzt. Damit behauptet sich der Standort im Wettbewerb, auch wenn die Studie den Smart Living-Markt insgesamt weiterhin als\u00a0fragmentiert\u00a0beschreibt. Noch dominieren viele, oft inkompatible Einzell\u00f6sungen, w\u00e4hrend wirklich integrierte \u00d6kosysteme erst im Entstehen sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Meilenstein f\u00fcr die Digitalisierung des Wohnens<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Genau hier setzt das vom BMFTR betreute Technologieprogramm\u00a0SmartLivingNEXT \u2013 K\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr nachhaltige Lebens- und Wohnumgebungen\u00a0an. Im Zentrum steht ein\u00a0sicheres, herstellerneutrales Daten\u00f6kosystem auf Basis von Gaia\u2011X, das bestehende Technik verkn\u00fcpft, Daten aus bislang getrennten Systemen und von verschiedenen Dateninhabern kontrolliert, interoperabel und skalierbar nutzbar macht und so neue, skalierbare Services und Gesch\u00e4ftsmodelle f\u00fcr intelligente Geb\u00e4ude, Wohn- und Lebensumgebungen erm\u00f6glicht, ohne bestehende Systeme zu ersetzen. Damit ist ein zentraler Meilenstein f\u00fcr die Digitalisierung des Wohnens in Deutschland gelegt: der Aufbau eines funktionsf\u00e4higen \u00d6kosystems f\u00fcr sichere, interoperable Smart Living-L\u00f6sungen \u2013 gedacht aus der Praxis, technisch umgesetzt und im Feld erprobt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die gesamte Laufzeit von 2023-2026 hinweg standen sieben gef\u00f6rderte Projekte im Mittelpunkt, mit Anwendungsbeispielen aus Energie, Wohnungswirtschaft, Assistenz\u00a0und Pflege, Sicherheit, Komfort und Quartiersl\u00f6sungen. Sie haben gezeigt, dass sich Smart Living-Dienste \u00fcber einen gemeinsamen Datenraum hersteller\u00fcbergreifend vernetzen lassen \u2013 sicher, standardisiert und datenschutzkonform.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter Realbedingungen wurden die L\u00f6sungen prototypisch umgesetztund der Datenaustausch im \u00d6kosystem praktisch erprobt. Damit liegen heute deutsche L\u00f6sungsans\u00e4tze vor, wie Unternehmensdaten so bereitgestellt werden k\u00f6nnen, dass sie auf allen Ebenen kompatibel sind: technisch, rechtlich, organisatorisch und wirtschaftlich. Fertig f\u00fcr den Realbetrieb!<\/p>\n\n\n\n<p>Gelingt die Etablierung dieser Infrastruktur am Markt, k\u00f6nnte Deutschland seine technologische St\u00e4rke im Smart Living-Bereich bei gleichzeitigem Einhalten hoher europ\u00e4ischer Standards f\u00fcr\u00a0Datenschutz und Datensicherheit in einen\u00a0strategischen Wettbewerbsvorteil\u00a0\u00fcbersetzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neue margenstarke Felder f\u00fcr SHK- und Elektrohandwerk<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Studie zeigt zudem: Smart Living er\u00f6ffnet neue Chancen f\u00fcr Handwerk und Start-ups. Insbesondere im SHK\u2011 und Elektrohandwerk entstehen margenstarke Felder rund um smarte Energie- und Komfortl\u00f6sungen, Ferndiagnosen und digitale Wartungsmodelle. Gleichzeitig ist die Zahl der Smart Living-Start-ups zwar noch niedrig, aber wachsend, insbesondere in den Bereichen Energieeffizienz, Smart Health und personalisiertes Wohnen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Gesamtschau kommt die Untersuchung zu einem positiven Fazit: Der Smart Living-Markt befindet sich zwar weiterhin in einer fr\u00fchen Phase mit moderatem Wachstum, doch&nbsp;Akzeptanz, Marktdurchdringung und regulatorischer R\u00fcckenwind&nbsp;sprechen f\u00fcr einen erneuten Aufschwung ab&nbsp;sp\u00e4testens 2028. Mit Programmen wie SmartLivingNEXT, der Fokussierung auf interoperable Datenr\u00e4ume und dem konsequenten Einbinden von KI er\u00f6ffnet sich f\u00fcr Deutschland und Europa die Chance,&nbsp;einen globalen Standard f\u00fcr sicheres, vernetztes und nachhaltiges Wohnen&nbsp;zu pr\u00e4gen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Studie \u201eSmart Living 2026\u201c wurde von der Technopolis Group im Rahmen der Begleitforschung zum Programm SmartLivingNEXT erstellt. Auftraggeber ist das Bundesministerium f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Die Studie finden Sie hier zum Download: <\/em><a href=\"https:\/\/smartlivingnext.de\/wp-content\/uploads\/SL_Marktstudie_2026_final_17042026.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>https:\/\/smartlivingnext.de\/wp-content\/uploads\/SL_Marktstudie_2026_final_17042026.pdf<\/em><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Auf der Altenpflegemesse in Essen vom 21.04. bis 23.04. pr\u00e4sentiert das Technologieprogramm SmartLivingNEXT seine \u201ePflegeprojekte in Halle 6, Stand 840. Vertreten sind die Projekte BIM-4-CARE, DuITEasy, ExplicareNEXT, ForeSightNEXT und GAiST.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Auf der <strong>Konferenz zu intelligenten Geb\u00e4uden, Smart Living, KI-Diensten und vernetzten \u00d6kosystemen am 19.05.2026 in Berlin <\/strong>soll der offizielle Startschuss f\u00fcr den Realbetrieb gegeben werden. Die Konferenz von SmartLivingNEXT ist zugleich der Abschluss des Technologieprogramms, erg\u00e4nzt um eine Demonstratoren-Ausstellung. Infos und Anmeldungen zur Konferenz: <\/em><a href=\"https:\/\/smartlivingnext.de\/konferenz-2026\/\"><em>https:\/\/smartlivingnext.de\/konferenz-2026\/<\/em><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktuelle Studie SmartLiving2Market zeigt: SmartLivingNEXT hat gro\u00dfe Chance f\u00fcr deutsche Technologief\u00fchrerschaft Essen, 22. April 2026 \u2013 Smart Living hat in Deutschland den Sprung aus der Nische geschafft: Bereits\u00a046 Prozent der Haushalte\u00a0nutzen mindestens ein geb\u00e4udegebundenes Smart Living-Ger\u00e4t \u2013 Tendenz weiter steigend. 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