{"id":9655,"date":"2026-05-19T13:00:00","date_gmt":"2026-05-19T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smartlivingnext.de\/?post_type=pressemitteilung&#038;p=9655"},"modified":"2026-05-19T13:03:14","modified_gmt":"2026-05-19T11:03:14","slug":"smartlivingnext-geht-in-den-realbetrieb","status":"publish","type":"pressemitteilung","link":"https:\/\/smartlivingnext.de\/en\/pressemitteilung\/smartlivingnext-geht-in-den-realbetrieb\/","title":{"rendered":"SmartLivingNEXT: Das \u00d6kosystem steht \u2013 jetzt geht es in den Realbetrieb!"},"content":{"rendered":"\n<p>Berlin, 19. Mai 2026 \u2013 SmartLivingNEXT ist jetzt da, wo alle hinwollten: Das \u00d6kosystem f\u00fcr vernetztes, digitales Wohnen ist konzeptionell abgeschlossen, technologisch implementiert und praktisch erprobt. In den vergangenen drei Jahren haben die sieben Projekte des Technologieprogramms SmartLivingNEXT in den Handlungsfeldern Energie, Wohnungswirtschaft, Assistenz und Pflege, Sicherheit, Komfort sowie Quartiersl\u00f6sungen nachgewiesen, dass interoperable Smart Living-Dienste \u00fcber einen gemeinsamen Datenraum zuverl\u00e4ssig funktionieren \u2013 sicher, standardisiert und hersteller\u00fcbergreifend. Die Voraussetzungen sind gelegt und der Praxistest erfolgreich bestanden. Jetzt gilt es, Partner zu gewinnen, die das SmartLivingNEXT-\u00d6kosystem in den Realbetrieb bringen und in eigene Gesch\u00e4ftsmodelle integrieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1536\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/smartlivingnext.de\/wp-content\/uploads\/Gruppenfoto_klein-1536x1024.jpeg\" alt=\"Diskutierten auf der SmartLivingNEXT-Konferenz im Forum Digitale Technologien in Berlin \u00fcber den Start in den Realbetrieb: Ute Bernhardt, Leiterin des Referats K\u00fcnstliche Intelligenz im Bundesministerium f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), Wolfgang Weber, Vorsitzender der ZVEI-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, Thomas Jarzombek, Parlamentarische Staatssekret\u00e4r beim Bundesminister f\u00fcr Digitales und Staatsmodernisierung, Michael Schidlack, Principal Researcher bei der Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e. V. und Projektleitung des SmartLivingNEXT Leitprojekts, Dr. Alexandra-Gwyn Paetz, Abteilungsleiterin Technologische Souver\u00e4nit\u00e4t &amp; Innovation, Bundesministerium f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), Matthias Szymansky, Kompetenzzentrumsleiter Analytics &amp; AI bei Materna Information &amp; Communications SE, Filip Milojkovic, Teamleiter Data Management &amp; AI bei Materna Information &amp; Communications SE (v. l.). Fotograf: Mark Bollhorst.\" class=\"wp-image-9740\" srcset=\"https:\/\/smartlivingnext.de\/wp-content\/uploads\/Gruppenfoto_klein-1536x1024.jpeg 1536w, https:\/\/smartlivingnext.de\/wp-content\/uploads\/Gruppenfoto_klein-600x400.jpeg 600w, https:\/\/smartlivingnext.de\/wp-content\/uploads\/Gruppenfoto_klein-768x512.jpeg 768w, https:\/\/smartlivingnext.de\/wp-content\/uploads\/Gruppenfoto_klein.jpeg 1620w\" sizes=\"auto, (max-width: 1536px) 100vw, 1536px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Diskutierten auf der SmartLivingNEXT-Konferenz im Forum Digitale Technologien in Berlin \u00fcber den Start in den Realbetrieb: Ute Bernhardt, Leiterin des Referats K\u00fcnstliche Intelligenz im<\/em> <em>Bundesministerium f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), Wolfgang Weber,  Vorsitzender der ZVEI-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, Thomas Jarzombek, Parlamentarische Staatssekret\u00e4r beim<\/em> <em>Bundesminister f\u00fcr Digitales und Staatsmodernisierung, Michael Schidlack, Principal Researcher bei der Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e. 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Fotograf: Mark Bollhorst.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf der SmartLivingNEXT-Konferenz im Forum Digitale Technologien in Berlin diskutierten heute Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Digitalwirtschaft, Wohnungswirtschaft, Industrie, Handwerk und Forschung, wie der Schritt von der Forschung in den Markt gelingen kann und welche Rahmenbedingen erforderlich sind, damit aus technologischen Entwicklungen belastbare Anwendungen und tragf\u00e4hige Gesch\u00e4ftsmodelle werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Alexandra-Gwyn Paetz, Abteilungsleiterin Technologische Souver\u00e4nit\u00e4t &amp; Innovation, Bundesministerium f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), betonte die strategische Bedeutung des vom BMFTR gef\u00f6rderten Technologieprogramms: \u201eSmartLivingNEXT zeigt, wie sich K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) im Geb\u00e4udesektor im Einklang mit nationalen und europ\u00e4ischen Vorgaben sicher und vertrauensw\u00fcrdig in die Anwendung bringen l\u00e4sst. Gerade f\u00fcr den Mittelstand entstehen so neue Chancen, KI-basierte L\u00f6sungen auf einer gemeinsamen, interoperablen Grundlage zu entwickeln und zu skalieren. F\u00fcr Anwender ist das praxistauglich, innovativ und mit direktem Mehrwert verbunden. Damit st\u00e4rken wir die Innovationskraft und technologische Souver\u00e4nit\u00e4t in Deutschland und Europa.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas Jarzombek, Parlamentarische Staatssekret\u00e4r beim Bundesminister f\u00fcr Digitales und Staatsmodernisierung, hob die Bedeutung von SmartLivingNEXT und die gro\u00dfen Potenziale von Datenr\u00e4umen f\u00fcr Unternehmen, aber auch f\u00fcr den Standort Deutschland hervor: \u201eSmartLivingNEXT macht deutlich, dass Datensouver\u00e4nit\u00e4t, Interoperabilit\u00e4t und praktische Anwendbarkeit zusammengehen k\u00f6nnen. Jetzt geht es darum, aus der nachgewiesenen Machbarkeit einen geordneten \u00dcbergang in den Realbetrieb und ein europ\u00e4isches Daten\u00f6kosystem zu machen. Neben den direkten Nutzeffekten f\u00fcr Unternehmen, die insbesondere in Kostenersparnissen und Chancen f\u00fcr neuartige innovative Gesch\u00e4ftsmodelle liegen, k\u00f6nnen souver\u00e4ne, f\u00f6derierte Datenr\u00e4ume einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung von Resilienz und digitaler Souver\u00e4nit\u00e4t leisten. Beides wird vor dem Hintergrund der geopolitischen Entwicklungen immer wichtiger. Entscheidend ist, dass Unternehmen die entwickelten Strukturen als Chancen nutzen k\u00f6nnen und vor allem auch nutzen wollen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Damit Smart Home-, Energie- und Geb\u00e4udel\u00f6sungen gut zusammenspielen, braucht es standardisierte und sichere Wege, Daten auszutauschen. In SmartLivingNEXT wurden zentrale Bausteine f\u00fcr einen souver\u00e4nen, sicheren und praxistauglichen Datenaustausch im Smart Living-Bereich entwickelt und in unterschiedlichen Bereichen erprobt. Unternehmen k\u00f6nnen nun darauf aufbauen, neue Services entwickeln und behalten dabei die vollst\u00e4ndige Kontrolle \u00fcber ihre Daten. Wolfgang Weber, Vorsitzender der ZVEI-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, ordnete den Ansatz im Branchenkontext ein: \u201eSmartLivingNEXT ist ein relevanter Strukturansatz f\u00fcr die n\u00e4chste Stufe der Geb\u00e4udedigitalisierung. Technische Interoperabilit\u00e4t bleibt wichtig, reicht aber nicht aus. Entscheidend ist die rechtssichere, zustimmungsbasierte und wirtschaftlich tragf\u00e4hige Verkn\u00fcpfung verteilter Daten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ein zentrales Ergebnis von SmartLivingNEXT ist das sogenannte \u201eDrei-Level-Modell\u201c:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Level 1 beschreibt das intelligente Geb\u00e4ude, in dem Daten durch Sensorik und Geb\u00e4udeautomation entstehen.<\/li>\n\n\n\n<li>Level 2 steht f\u00fcr den digitalen Betrieb, in dem Daten geb\u00e4ude\u00fcbergreifend in Prozesse und Services eingebunden werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Level 3 betrachtet Geb\u00e4ude als Teil einer gr\u00f6\u00dferen Infrastruktur, etwa im Quartier oder im Energiesystem.<br><br>Erst die Verbindung dieser Ebenen schafft die Voraussetzung f\u00fcr skalierbare Anwendungen und neue wirtschaftliche Potenziale. F\u00fcr Michael Schidlack, Principal Researcher bei der Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e. V. und Projektleitung des SmartLivingNEXTLeitprojekts, liegt darin der entscheidende Fortschritt: \u201eNicht der einzelne Use Case steht im Mittelpunkt, sondern die strukturierte Verbindung der Ebenen. Erst wenn Daten \u00fcber diese Level hinweg nutzbar werden, entstehen echte Skalierungseffekte und neue Gesch\u00e4ftsmodelle. SmartLivingNEXT ist die notwendige Antwort auf die wachsende Komplexit\u00e4t intelligenter Geb\u00e4ude.\u201c Wie konkret diese Anwendungen aussehen k\u00f6nnen, wurde auf der Konferenz anhand mehrerer Use Cases sowie im Rahmen einer begleitenden Ausstellung deutlich.<br><br><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><span class=\"cc-underline\">\u00dcber SmartLivingNEXT<\/span><br>Mit dem Technologieprogramm \u201eSmartLivingNEXT \u2013 K\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr nachhaltige Lebens- und Wohnumgebungen\u201c f\u00f6rdert das Bundesministerium f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) die Entwicklung eines offenen europ\u00e4ischen Datenraum-\u00d6kosystems f\u00fcr den Geb\u00e4udesektor. Das Programm l\u00e4uft \u00fcber drei Jahre (August 2023 bis Juli 2026), wird mit rund 25 Millionen Euro gef\u00f6rdert und vereint mehr als 100 Partner aus Industrie, Handwerk, Wohnungswirtschaft und Forschung. Die Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e. V. ist Konsortialf\u00fchrerin des SmartLivingNEXT-Leitprojekts.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den einzelnen Projekten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>BIM-4-CARE<\/strong> entwickelte ein KI-basiertes Geb\u00e4udemodell zur pflegegerechten Umgestaltung h\u00e4uslicher Wohn- und Lebensumgebungen.<\/li>\n\n\n\n<li>Mit <strong>COMET<\/strong> wird gezeigt, wie souver\u00e4nes und sicheres Datenteilen zwischen Haushalten und Anbietern von Smart Living-, Energie- und Pflegeservices im Datenraum funktionieren kann. So wird Datensouver\u00e4nit\u00e4t zur Grundlage neuer datenbasierter Anwendungen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>DuITeasy<\/strong> entwickelte smarte Assistenzservices aus einem Datenraum, von Notfallerkennung bis Hitzeschutz in betreuten Wohnformen und Quartieren.<\/li>\n\n\n\n<li>Im Projekt<strong> ExpliCareNEXT<\/strong> wurde eine KI-basierte Schritt-f\u00fcr-Schritt-Handlungsempfehlung f\u00fcr ungelernte Pflegekr\u00e4fte in der h\u00e4uslichen Pflege entwickelt.<\/li>\n\n\n\n<li>Mit <strong>FAME4ME<\/strong> kann gezeigt werden, wie Energiedaten aus dem Datenraum in Haushalten direkt nutzbar werden, mit Live-Verbrauchsvisualisierungen und der Darstellung dynamischer Strompreise.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>ForeSightNEXT<\/strong> gab als sogenanntes \u201eLeitprojekt\u201c den strukturellen Ordnungsrahmen von SmartLivingNEXT vor. Es schaffte die technologischen, methodischen und organisatorischen Grundlagen, mit denen intelligente Services nicht isoliert entwickelt, sondern systemisch in ein gemeinsames Smart-Living-\u00d6kosystem eingebunden werden k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>GAiST<\/strong> demonstriert, wie Vital- und Hausautomationsdaten zur pr\u00e4ventiven Risikoerkennung beitragen k\u00f6nnen, um selbstbestimmtes Leben im Alter zu unterst\u00fctzen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 19. Mai 2026 \u2013 SmartLivingNEXT ist jetzt da, wo alle hinwollten: Das \u00d6kosystem f\u00fcr vernetztes, digitales Wohnen ist konzeptionell abgeschlossen, technologisch implementiert und praktisch erprobt. 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