SmartLivingNEXT präsentiert sich auf dem Demo Day in Berlin.
30. Januar 2024
Lesedauer:
3 Minuten
„Digitales Bauen & Smarte Gebäude“ lautete der Titel des zweiten Demo Day, der am 23. Januar 2024 im Showroom des Forum Digitale Technologien stattfand. Neben vier weiteren vom Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderten Projekten, präsentierte die Leitprojekt-Konsortialleitung SmartLivingNEXT dem Publikum.
Der Demo Day stellt eine Leistungsschau ausgewählter Förderprojekte mit Fokus auf Verwertung und anwendungsbezogenem Ergebnistransfer dar. Aus diesem Grund wurden dem rund 100-köpfigen Publikum aus Innovatoren, Multiplikatoren und Fachleuten der Baubranche ausschließlich innovative Ideen aus dem Bereich „Digitales Bauen & Smarte Gebäude“ präsentiert, die konkrete Lösungsansätze verfolgen. Das erst im August 2023 gestartete Technologieprogramm SmartLivingNEXT erweiterte den Use-Case-Fokus der Veranstaltung und veranschaulichte, wie ein Smart-Living-Ökosystem der Zukunft aussieht, das Gebäude miteinander vernetzt und intelligente Services möglich macht.
Daten teilen. Kontrolle behalten.
Den Kern dieses KI-unterstützten Ökosystems bildet ein sicherer Zugangspunkt zu allen relevanten Daten in Wohngebäuden. Bewährte, in Wohngebäuden bereits eingesetzte, digitale Technologien können so leicht integriert und kombiniert werden. „Das im Projekt verfolgte semantische Dataspace Konzept kann die Daten in ihren Ursprungsumgebungen belassen, auch die Kontrolle über die Daten verbleibt bei den jeweiligen Marktpartnern“, so Michael Schidlack, Principal Researcher der Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V. und Konsortialleitung des SmartLivingNEXT Leitprojekts. „Es ist ein wesentliches Entwicklungsziel, dass jeder Datengebende seine Technologie beibehält und die entstehenden Daten in dem SmartLivingNEXT Ökosystem ganz oder teilweise verfügbar machen kann, wenn er das wünscht oder es über den EU Data Act erforderlich wird.“ SmartLivingNEXT nutzt dabei die im vorangegangenen Forschungsprojekt ForeSight bereitgestellten Grundlagen und entwickelt diese weiter.

Das Spektrum des Demo Day reichte von der KI-Plattform, das an Nachhaltigkeit ausgerichtete Smart-Living-Dienste für die Gebäudewirtschaft ermöglicht, über digitales Bauen bis hin zu smarter Gebäudeinfrastruktur. Während des Demo Day konnten verschiedenste Vertreter anderer Forschungsprojekte wie „BIMKIT“, „SDaC“, „SharedAC“ und „SDIKA“ ihre Use Cases präsentieren und zeigen, welche wertvollen Impulse und Lösungsansätze sie zur Transformation im Bauwesen liefern.
Organisator des zweiten Demo Day ist das Forum Digitale Technologien (FDT), das mit dem Event herausragenden Forschungsprojekten eine Plattform für mehr Sichtbarkeit bietet. Der erst im letzten Jahr eröffnete Showroom war die ideale Umgebung für den Austausch und Wissenstransfer auf nationaler und internationaler Ebene. Damit ist der zweite Demo Day in Berlin nicht nur ein Schaufenster für Innovationen, sondern auch ein dynamisches Ereignis, das Forschung und Unternehmertum zusammenbringt.
Artikel im Audio-Format:
Redaktion:
Maximilian
Metzner
Kategorie:
Leitprojekt
SmartLivingNEXT
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Zentrale Dokumente zu SmartLivingNEXT
Das Whitepaper enthält die Leitlinie und den Referenzrahmen für die künftige technische Entwicklung des SmartLivingNEXT Dataspaces und der angestrebten Governance-Struktur. Es entstand unter Mitwirkung der Teams von DFKI, der Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V., Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Materna Information & Communications SE. Sie können sich das Whitepaper als PDF zusenden lassen. Kontaktieren Sie dazu unser Projektbüro unter projektbuero@smartlivingnext.de.
Das Dokument versteht sich als strukturierende Investorenperspektive und Orientierungsrahmen, nicht als finaler Businessplan und analysiert die möglichen Rollen potenzieller Investoren. Es entstand unter Mitwirkung von Michael Schidlack, Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V., Dr. Rahild Neuburger, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Lars Thomsen, future matters AG. Sie können sich das Dokument als PDF zusenden lassen. Kontaktieren Sie dazu unser Projektbüro unter projektbuero@smartlivingnext.de.
Das Dokument erläutert im ersten Teil (Governance & Organisation) SmartLivingNEXT als föderiertes Datenökosystem und beschreibt die Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungslogiken. Der zweite Teil (technische Architektur & Datenraum) beschreibt, wie diese Governance technisch umgesetzt wird. Es entstand unter Mitwirkung von Michael Schidlack, Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V., Dr. Rahild Neuburger, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Fanni Vespermann, Materna Information & Communications SE. Sie können sich das Dokument als PDF zusenden lassen. Kontaktieren Sie dazu unser Projektbüro unter projektbuero@smartlivingnext.de.