SmartLivingNEXT: COMET – Erste Datenspenden erfolgreich gestartet 

6. März 2025

Lesedauer:

2 Minuten

Das SmartLivingNEXT Projekt COMET stellt die Anwender*innen in den Mittelpunkt. Es ermöglicht ihnen, jederzeit die Kontrolle über ihre Daten zu behalten und stellt diese Unternehmen für KI-basierte Innovationen zur Verfügung. Was es dafür braucht, sind freiwillige Datenspenden. Nun sind die ersten erfolgreichen Spenden angelaufen.

COMET Bild

COMET gibt Nutzenden mehr Kontrolle über ihre Daten und ermöglicht Unternehmen den Zugriff auf hochwertige Daten für KI-basierte Innovationen. Bei Datenspenden stellen Bürger*innen ihre Daten freiwillig und informiert zur Verfügung. Über eine App wurden nun die ersten Datenspenden gesammelt. Mehr als 90 % der Aufrufe sind von Nutzenden, die ihre Daten zur anonymisierten Speicherung für die Forschung an der Goethe Universität Frankfurt freigeben – das entspricht etwa 8.000 Aufrufen pro Tag.  

Das Teilen ihrer Daten hat dabei auch Vorteile für die Spender*innen: Die EHW+ App, die von einem Start-up entwickelt wurde, unterstützt Nutzer*innen dabei, ihren Verbrauch von Strom, Gas, Wasser und Heizung besser zu überwachen, zukünftige Kosten abzuschätzen und Einsparmöglichkeiten zu erkennen. Alle Zählerstände werden selbst erfasst, sodass die App für jede und jeden zugänglich ist – unabhängig von teurer Sensorik oder automatisierten Geräten. Zudem können Nutzende ihren Verbrauch über verschiedene Geräte synchronisieren und mit Mitbewohner*innen teilen, während ihre Daten jederzeit geschützt bleiben. Sie erhalten unabhängig von ihrer dauerhaften Datenfreigabe Statistiken zu ihrer Verbrauchsprognose und spenden ihre Daten zahlreich, um an einer zukünftigen Verbesserung des Vorhersage-Algorithmus mitzuarbeiten. 

Diese ersten Datenspenden zeigen, dass Nutzer*innen bereit sind, ihre Daten zu teilen, wenn sie durch Services wie bessere Vorhersagen ebenfalls einen Mehrwert erhalten. Die gesammelten Daten wiederum sind von großer Bedeutung, um Vorhersage-Algorithmen zu verbessern. Langfristig sollen auch andere Partner im SmartLivingNEXT-Ökosystem solche Anfragen stellen und entsprechend von Datenspenden profitieren können. 

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Zentrale Dokumente zu SmartLivingNEXT

Das Whitepaper enthält die Leitlinie und den Referenzrahmen für die künftige technische Entwicklung des SmartLivingNEXT Dataspaces und der angestrebten Governance-Struktur. Es entstand unter Mitwirkung der Teams von DFKI, der Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V., Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Materna Information & Communications SE. Sie können sich das Whitepaper als PDF zusenden lassen. Kontaktieren Sie dazu unser Projektbüro unter projektbuero@smartlivingnext.de.

Das Dokument versteht sich als strukturierende Investorenperspektive und Orientierungsrahmen, nicht als finaler Businessplan und analysiert die möglichen Rollen potenzieller Investoren. Es entstand unter Mitwirkung von Michael Schidlack, Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V., Dr. Rahild Neuburger, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Lars Thomsen, future matters AG. Sie können sich das Dokument als PDF zusenden lassen. Kontaktieren Sie dazu unser Projektbüro unter projektbuero@smartlivingnext.de.

Das Dokument erläutert im ersten Teil (Governance & Organisation) SmartLivingNEXT als föderiertes Datenökosystem und beschreibt die Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungslogiken. Der zweite Teil (technische Architektur & Datenraum) beschreibt, wie diese Governance technisch umgesetzt wird. Es entstand unter Mitwirkung von Michael Schidlack, Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V., Dr. Rahild Neuburger, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Fanni Vespermann, Materna Information & Communications SE. Sie können sich das Dokument als PDF zusenden lassen. Kontaktieren Sie dazu unser Projektbüro unter projektbuero@smartlivingnext.de.

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