SmartLivingNEXT: Sicher und selbstbestimmt altern – smarte Musterwohnung zeigt die Zukunft der Pflege 

18. März 2025

Lesedauer:

2 Minuten

Wie können Senior*innen unabhängig ihrer Pflegestufe sicher und selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben? Das im Rahmen von SmartLivingNEXT geförderte Forschungsprojekt GAiST liefert die Antwort: In Hamburgs ältester Stiftung, dem Hospital zum Heiligen Geist, wurde eine Musterwohnung mit modernster Smart Living-Technologie ausgestattet.

GAiST-Beitrag

Diese Wohnung markiert den Grundstein für Realisierung neuer intelligenter Dienste z.B. Apps, die u.a. dafür sorgen, dass der Gesundheitszustand sowie sich daraus ergebende neue Bedürfnisse der Senior*innen von Pflegediensten sowie An- und Zugehörigen einfach und nahtlos im Blick behalten werden kann. Das bietet den Senior*innen Sicherheit und Wohlbefinden in der eigenen Wohnung.  

In der Musterwohnung sind Smart Home-Komponenten, Sensoren und Messgeräte installiert, die verschiedene Dinge im Blick behalten, darunter Vitaldaten wie Blutdruck und Puls. Das Besondere: Um Veränderungen im Alltag der Senior*innen oder ihres Gesundheitszustands frühzeitig zu erkennen, werden diese Daten mithilfe der Datenraumtechnologien einheitlich zusammengeführt und geräte- und anbieterübergreifend ausgewertet, u.a. durch den Einsatz von Verfahren aus dem Bereich Künstliche Intelligenz. Der Datenraum ermöglicht die nahtlose Erfassung und Zusammenführung medizinisch-pflegerisch relevanter Informationen sowie Daten zum Wohnumfeld der Senior*innen. Dabei werden erstmals rechtliche und technische Hürden überwunden, die eine ganzheitliche Nutzung dieser Informationen bislang verhindert haben. Mit der GAiST-Musterwohnung wird ein wichtiger Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen, präventiven Pflege gemacht. Interessierte können sich vor Ort informieren und erleben, wie smarte Technologien den Alltag älterer Menschen erleichtern. 

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Zentrale Dokumente zu SmartLivingNEXT

Das Whitepaper enthält die Leitlinie und den Referenzrahmen für die künftige technische Entwicklung des SmartLivingNEXT Dataspaces und der angestrebten Governance-Struktur. Es entstand unter Mitwirkung der Teams von DFKI, der Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V., Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Materna Information & Communications SE. Sie können sich das Whitepaper als PDF zusenden lassen. Kontaktieren Sie dazu unser Projektbüro unter projektbuero@smartlivingnext.de.

Das Dokument versteht sich als strukturierende Investorenperspektive und Orientierungsrahmen, nicht als finaler Businessplan und analysiert die möglichen Rollen potenzieller Investoren. Es entstand unter Mitwirkung von Michael Schidlack, Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V., Dr. Rahild Neuburger, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Lars Thomsen, future matters AG. Sie können sich das Dokument als PDF zusenden lassen. Kontaktieren Sie dazu unser Projektbüro unter projektbuero@smartlivingnext.de.

Das Dokument erläutert im ersten Teil (Governance & Organisation) SmartLivingNEXT als föderiertes Datenökosystem und beschreibt die Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungslogiken. Der zweite Teil (technische Architektur & Datenraum) beschreibt, wie diese Governance technisch umgesetzt wird. Es entstand unter Mitwirkung von Michael Schidlack, Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V., Dr. Rahild Neuburger, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Fanni Vespermann, Materna Information & Communications SE. Sie können sich das Dokument als PDF zusenden lassen. Kontaktieren Sie dazu unser Projektbüro unter projektbuero@smartlivingnext.de.

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