COMET: Erfolgreicher Praxistest auf der Digitalen Woche Osnabrück
14. Oktober 2025
Lesedauer:
2 Minuten
Das Projekt COMET hat auf der Digitalen Woche in Osnabrück erstmals den eigens entwickelten Demonstrator für souveränes Datenteilen im Smart Living präsentiert und erfolgreich getestet.
Im eigenen Zuhause entstehen täglich zahlreiche Daten – von Thermostaten über Lichtsysteme und Haushaltsgeräte bis hin zur Wallbox. Die zentrale Frage dabei: Wie lassen sich diese Daten vertrauenswürdig teilen, ohne die Kontrolle aus der Hand zu geben? COMET verfolgt das Ziel, einen fairen Ausgleich zu schaffen: Unternehmen erhalten Zugang zu qualitätsgesicherten Daten und können so innovative und passgenaue Services entwickeln, während Privatpersonen jederzeit selbst bestimmen, welche Daten freigegeben werden und wofür sie genutzt werden – Datensouveränität bleibt so jederzeit gewährleistet.
Anhand erster Testdatensätze wurde auf der Veranstaltung eindrucksvoll veranschaulicht, wie Daten aus Haushalten vertrauenswürdig bereitgestellt werden können – und wie Privatpersonen dabei ihre Datensouveränität behalten. Die Funktionsweise des Demonstrators wurde dabei praxisnah durch verschiedene Abläufe, Lichtinstallationen und Animationen präsentiert, sodass Besucher*innen die Datenflüsse sowie die Möglichkeiten der sicheren und souveränen Datenfreigabe unmittelbar erleben konnten. Auch wenn es sich an diesem Tag um eine Offline-Ausführung ohne Anbindung an den Datenraum handelte, war es für das Projektteam der erste wichtige Test, der eindrucksvoll zeigte: Das System funktioniert – und Datensätze aus dem SmartLivingNEXT-Ökosystem können künftig gezielt angefragt und genutzt werden.
Vor Ort informierten Dr. Tobias Dreesbach und Léon Dankert über die Funktionsweise des Datenraums SmartLivingNEXT und die Potenziale von COMET für ein souveränes Datenteilen. Das Team nutzte den Austausch mit den Besucher*innen, um wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des Prototyps zu gewinnen.
Als nächster Schritt erfolgt nun die Anbindung des Demonstrators an den SmartLivingNEXT Datenraum, um den souveränen Datenaustausch im Ökosystem praktisch zu erproben.
Artikel im Audio-Format:
Redaktion:
Nele
Friedrich
Kategorie:
COMET
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Zentrale Dokumente zu SmartLivingNEXT
Das Whitepaper enthält die Leitlinie und den Referenzrahmen für die künftige technische Entwicklung des SmartLivingNEXT Dataspaces und der angestrebten Governance-Struktur. Es entstand unter Mitwirkung der Teams von DFKI, der Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V., Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Materna Information & Communications SE. Sie können sich das Whitepaper als PDF zusenden lassen. Kontaktieren Sie dazu unser Projektbüro unter projektbuero@smartlivingnext.de.
Das Dokument versteht sich als strukturierende Investorenperspektive und Orientierungsrahmen, nicht als finaler Businessplan und analysiert die möglichen Rollen potenzieller Investoren. Es entstand unter Mitwirkung von Michael Schidlack, Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V., Dr. Rahild Neuburger, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Lars Thomsen, future matters AG. Sie können sich das Dokument als PDF zusenden lassen. Kontaktieren Sie dazu unser Projektbüro unter projektbuero@smartlivingnext.de.
Das Dokument erläutert im ersten Teil (Governance & Organisation) SmartLivingNEXT als föderiertes Datenökosystem und beschreibt die Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungslogiken. Der zweite Teil (technische Architektur & Datenraum) beschreibt, wie diese Governance technisch umgesetzt wird. Es entstand unter Mitwirkung von Michael Schidlack, Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V., Dr. Rahild Neuburger, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Fanni Vespermann, Materna Information & Communications SE. Sie können sich das Dokument als PDF zusenden lassen. Kontaktieren Sie dazu unser Projektbüro unter projektbuero@smartlivingnext.de.