Die SmartLivingNEXT Projekte

SmartLivingNEXT – Forschung für ein Smart-Living-Ökosystem

Im SmartLivingNEXT Ökosystem entsteht Wertschöpfung nicht durch einzelne Anwendungen oder Produkte, sondern durch das Zusammenspiel von Daten, KI und vernetzten Akteuren. Digitale Serviceanbieter und Hersteller physischer Komponenten können auf dieser Grundlage skalierbare Services und neue Geschäftsmodelle entwickeln, ohne bestehende Systeme ersetzen zu müssen. Eine Besonderheit von SmartLivingNEXT ist die föderierte, gleichberechtigte Vernetzung aller Beteiligten. Statt punktueller Integrationen einzelner Anwendungen, Systeme oder Gebäude schafft SmartLivingNEXT eine niedrigschwellige Infrastruktur, in der Akteure als Daten- oder Serviceanbieter ebenso wie als Nutzende Teil eines gemeinsamen Systems werden. So entsteht ein Smart-Living-Ökosystem, in dem Intelligenz über das System wirkt – und von dem alle Beteiligten profitieren können.

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ForeSightNEXT: Das Leitprojekt

Im Technologieprogramm SmartLivingNEXT entsteht im Zusammenspiel eines Leitprojekts und mehrerer angebundener Forschungsprojekte ein zukunftsfähiges Smart-Living-Ökosystem auf gemeinsamen technologischen Grundlagen. Ziel ist nicht die Entwicklung einzelner Lösungen, sondern der Aufbau einer skalierbaren Systemarchitektur für vernetzte Gebäude und datenbasierte Services. Das Leitprojekt ForeSightNEXT entwickelt und erprobt dafür die zentralen Strukturen, Methoden und Basisservices. Die angebundenen SmartLivingNEXT-Projekte greifen diese systemischen Grundlagen auf, wenden sie in konkreten Use Cases an und treiben ihre Weiterentwicklung im Realbetrieb voran.

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BIM-4-CARE

In BIM-4-CARE wird das Erfahrungswissen aus der Pflege und die verschiedenen Sichtweisen relevanter Akteure bei der Wohnungsumgestaltung erfasst und harmonisiert. Mit dem Projekt soll die Planung des Pflegebedarfs, Umbaumaßnahmen sowie fachliche Umsetzung und Interoperabilität von Systeminstallationen verbessert werden.

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COMET

Das zum Leitprojekt gehörende Projekt COMET erhebt gelabelte Nutzerdaten und entwickelt eine Crowdsourcing-App, mit der die Verwaltung von Datenzugriffsberechtigungen und Datenbereitstellung ermöglicht wird. Damit lassen sich auch individuelle, auf den eigenen Energieverbrauch zugeschnittene Informationen und Statistiken abrufen.

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DuITeasy

Im Fokus des Vorhabens stehen der Aufbau eines Assistenz-Dataspace (ADS), sowie darauf aufbauende Anwendungen und Basisservices. Dieser ADS enthält alle für die individuellen Assistenzleistungen notwendigen Daten, Schnittstellen und Systeme. Der Use Case Alltagsassistenz nutzt den ADS zur Realisierung interner und externer Services und integriert hierfür unterschiedlichste Systemwelten. Im Rahmen des Use Cases Aktivitätserkennung wird der entsprechende Basisdienst durch iMSys-Daten und NILM-Verfahren angereichert.

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ExpliCareNEXT

Der Fokus von ExpliCareNEXT liegt auf der Vereinfachung der Pflegeprozesse durch digitale künstliche Assistenz, durch die Ungelernte befähigt werden, Pflegetätigkeiten mit hoher Qualität durchzuführen. Dies soll dem in Deutschland immer größer werdenden Fachkräftemangel entgegenwirken.

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FAME4ME

Mit FAME4ME werden die Möglichkeiten der Nutzung von KI-gestützten Algorithmen beim nachhaltigen Energiemanagement in smarten Wohn- und Gebäudeumgebungen analysiert. Insbesondere wird untersucht, wie verschiedene Nutzergruppen auf individualisierte dynamische Stromtarife reagieren. Das Vorhaben unterstützt die übergeordnete Klimaneutralitätsziele, den effizienten Einsatz von Ressourcen und Anwendungen von innovativen Digitalisierungstechnologien.

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GAiST

In GAiST werden voraussichtlich 500 Wohnungen mit AAL-Szenarien ausgestattet und an die SmartLivingNEXT Plattform ein Krankenhaus-Informationssystem (KIS) angebunden. So können Patienten, Pflegende und Ärzte in ihren Tätigkeiten unterstützt werden, um das Leben in den eigenen vier Wänden lebenswerter zu gestalten. Durch Einsatz von Open Source und medizinischen sowie industriellen Standards zielt das Projekt auf eine Reduktion der Kosten und des Personalbedarf im Gesundheitswesen ab.

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Logo Bundesministerium für. Forschung, Technologie und Raumfahrt

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