SmartLivingNEXT Ökosystem nimmt Gestalt an.
30. September 2024
Lesedauer:
3 Minuten
SmartLivingNEXT befindet sich am Ende des dritten Quartals 2024 auf einem sehr guten technologischen Entwicklungsstand. Mit der Bereitstellung eines Open Source Repositories wurde ein wichtiger Meilenstein für das digitale Ökosystem erreicht. Mehrere Datenflüsse aus Live-Datenquellen wurden etabliert, was den Grundstein für die herstellerübergreifende Nutzung von Smart-Living-Daten bedeutet. Außerdem fließen Daten aus dem SmartLivingNEXT Dataspace in die Machine-Learning-Pipeline des DFKI, mit der KI-Modelle trainiert werden können.
Im dritten Quartal 2024 ist der Grundstein für die breite Nutzung von Smart-Living-Daten gelegt, die im weiteren Projektverlauf entstehen. Mehrere Datensätze wurden in Echtzeit in den SmartLivingNEXT Dataspace eingepflegt und operative Datenflüsse aus Live-Datenquellen etabliert. Daten fließen jetzt aus DFKI-Testwohnungen, dem DudoPark, Future Living Berlin sowie dem BaltBest-Datensatz in den SmartLivingNEXT Dataspace. Im Rahmen des Use Case „Energieeffizienz“ wurden erste energetisch relevante Gebäudedaten in den neu aufgebauten Datenraum (Daten-Exchange-Hub) des Konsortialpartners Novus (wowiconsult) überführt und integriert. Für die Abrufbarkeit der Daten wurden innerhalb des Novus-Datenraumes die erforderlichen REST-APIs für unterschiedliche Datengruppen eingerichtet.
Open Source Repository verfügbar
Für diese Daten wurden im SmartLivingNEXT Leitprojekt sogenannte Thing Descriptions (Informationen über Datenbeschaffenheit) angelegt, die in der Registry verwaltet werden. Außerdem wurde der SmartLivingNEXT Dataspace für Satellitenprojekte und zukünftige Mitglieder im Ökosystem um ein Open Source Repository weiterentwickelt. Mit der Bereitstellung wurde ein relevanter Meilenstein erreicht. Hinzu kommen Feinarbeiten zur Integration des Eclipse Dataspace Connectors (EDC). Dieser kann sowohl externe Systemwelten und Middleware-Systeme wie auch andere Datenräume, die ebenfalls den EDC verwenden, an einen SmartLivingNEXT Dataspace anbinden. Dem EDC-Konzept zugrunde liegen die Gaia-X-Konzepte für den souveränen Datenaustausch, weshalb er vorerst als Standardkonnektor für SmartLivingNEXT eingesetzt und weiterentwickelt wird. Sein Einsatz bei den Satellitenprojekten wird beratend begleitet.
Das Training von KI-Modellen kann beginnen
Die Konsortialpartner Materna und DFKI realisierten den ersten direkten Datenimport aus dem SmartLivingNEXT in eine Machine-Learning-Pipeline des DFKI. Damit können nun KI-Modelle trainiert werden. Umgekehrt wurden Ansätze erprobt und realisiert, um trainierte Modelle beziehungsweise deren Parameter wieder im SmartLivingNEXT Dataspace verfügbar zu machen. Mit dem DudoPark wurden – mit Blick auf Datensouveränität sowie Eigenständigkeit von Systemlösungen und damit verbundenen Geschäftsmodellen – Implementierungsansätze für KI on Edge im Gebäude diskutiert. Diese wurden in ersten einfachen Prototypen erprobt.
SmartLivingNEXT Community wächst weiter
Auch die SmartLivingNEXT Community ist auf einem sehr guten Weg, denn im dritten Quartal 2024 wurden sechs neue assoziierte Partner hinzugewonnen: das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), die captica GmbH, die GROPYUS Technologies GmbH, Lengyel Design, Mako365 und die metiundo GmbH. Damit besteht das SmartLivingNEXT Leitprojekt inzwischen aus acht Konsortial- und 27 assoziierten Partnern.
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Redaktion:
Maximilian
Metzner
Kategorie:
Leitprojekt
SmartLivingNEXT
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Zentrale Dokumente zu SmartLivingNEXT
Das Whitepaper enthält die Leitlinie und den Referenzrahmen für die künftige technische Entwicklung des SmartLivingNEXT Dataspaces und der angestrebten Governance-Struktur. Es entstand unter Mitwirkung der Teams von DFKI, der Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V., Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Materna Information & Communications SE. Sie können sich das Whitepaper als PDF zusenden lassen. Kontaktieren Sie dazu unser Projektbüro unter projektbuero@smartlivingnext.de.
Das Dokument versteht sich als strukturierende Investorenperspektive und Orientierungsrahmen, nicht als finaler Businessplan und analysiert die möglichen Rollen potenzieller Investoren. Es entstand unter Mitwirkung von Michael Schidlack, Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V., Dr. Rahild Neuburger, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Lars Thomsen, future matters AG. Sie können sich das Dokument als PDF zusenden lassen. Kontaktieren Sie dazu unser Projektbüro unter projektbuero@smartlivingnext.de.
Das Dokument erläutert im ersten Teil (Governance & Organisation) SmartLivingNEXT als föderiertes Datenökosystem und beschreibt die Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungslogiken. Der zweite Teil (technische Architektur & Datenraum) beschreibt, wie diese Governance technisch umgesetzt wird. Es entstand unter Mitwirkung von Michael Schidlack, Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V., Dr. Rahild Neuburger, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Fanni Vespermann, Materna Information & Communications SE. Sie können sich das Dokument als PDF zusenden lassen. Kontaktieren Sie dazu unser Projektbüro unter projektbuero@smartlivingnext.de.