Wie sehen die Stromtarife der Zukunft aus? 

12. Juni 2025

Lesedauer:

2 Minuten

Am 21. Mai startete die Feldphase der Studie des Projekts FAME4ME zu dynamischen Stromtarifen. Gemeinsam mit der Stadtwerke Schweinfurt GmbH testet das SmartLivingNEXT Projekt ein innovatives Tarifmodell, das Verbraucher*innen mehr Flexibilität und Kontrolle über ihren Stromverbrauch bietet. Eine zweite Runde der Studie ist für den Spätsommer geplant.

FAME4ME Beitrag

Dynamische Stromtarife 

Im Gegensatz zu klassischen Stromtarifen mit festen Preisen pro Kilowattstunde orientieren sich dynamische Tarife am aktuellen Börsenpreis. Der Strompreis ändert sich dabei stündlich – je nach Angebot und Nachfrage. Wer Strom gezielt dann nutzt, wenn er günstiger ist, kann nicht nur sparen, sondern auch das Energiesystem entlasten. 

Zur Studie 

Im Rahmen des Projekts erprobt FAME4ME einen sogenannten Mischtarif, der aus einem festen und einem dynamischen Bestandteil besteht. Teilnehmer*innen der Studie wählen jeden Monat individuell, wie hoch der dynamische Anteil ihres Stromtarifs sein soll. Über eine App oder Online-Plattform können sie ihren Tarif flexibel anpassen, den Stromverbrauch verfolgen und erhalten dabei wertvolle Einblicke in ihr Verbrauchsverhalten. 

Ziel der Studie ist es, das Verhalten von Nutzer*innen im Alltag unter einem dynamischen Stromtarif besser zu verstehen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Gestaltung künftiger Stromtarifmodelle einfließen. 

Teil des Projekts FAME4ME und SmartLivingNEXT 

Die Feldstudie ist Teil des Forschungsprojekts FAME4ME, das sich mit der Entwicklung intelligenter Energiemanagementsysteme für Gebäude beschäftigt. Ziel ist es, mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz individuelle, bedarfsgerechte Energieservices zu entwickeln, die Stromnutzung effizienter und kostengünstiger machen.  

Jetzt mitmachen und die Energiezukunft mitgestalten 

Die zweite Runde der Feldstudie beginnt im Spätsommer. Wer dabei sein möchte, kann sich bereits jetzt registrieren und wird über den Start informiert. Das geht auch außerhalb des Netzgebiets der Stadtwerke Schweinfurt. 

Hier geht’s zur Anmeldung: http://bit.ly/3F8Bx9w  

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Zentrale Dokumente zu SmartLivingNEXT

Das Whitepaper enthält die Leitlinie und den Referenzrahmen für die künftige technische Entwicklung des SmartLivingNEXT Dataspaces und der angestrebten Governance-Struktur. Es entstand unter Mitwirkung der Teams von DFKI, der Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V., Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Materna Information & Communications SE. Sie können sich das Whitepaper als PDF zusenden lassen. Kontaktieren Sie dazu unser Projektbüro unter projektbuero@smartlivingnext.de.

Das Dokument versteht sich als strukturierende Investorenperspektive und Orientierungsrahmen, nicht als finaler Businessplan und analysiert die möglichen Rollen potenzieller Investoren. Es entstand unter Mitwirkung von Michael Schidlack, Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V., Dr. Rahild Neuburger, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Lars Thomsen, future matters AG. Sie können sich das Dokument als PDF zusenden lassen. Kontaktieren Sie dazu unser Projektbüro unter projektbuero@smartlivingnext.de.

Das Dokument erläutert im ersten Teil (Governance & Organisation) SmartLivingNEXT als föderiertes Datenökosystem und beschreibt die Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungslogiken. Der zweite Teil (technische Architektur & Datenraum) beschreibt, wie diese Governance technisch umgesetzt wird. Es entstand unter Mitwirkung von Michael Schidlack, Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V., Dr. Rahild Neuburger, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Fanni Vespermann, Materna Information & Communications SE. Sie können sich das Dokument als PDF zusenden lassen. Kontaktieren Sie dazu unser Projektbüro unter projektbuero@smartlivingnext.de.

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